Förderverein Deutsche Alleenstrasse in Rottenburg am Neckar e.V.
FördervereinDeutsche Alleenstrassein Rottenburg am Neckar e.V.

Einladung zum Vortrag von Herrn Dr. P. Westrich
am Donnerstag, dem 27.10.2016 um 20:00 Uhr im Wendelsheimer Sportheim

„Von Baumeistern, Blumenschläfern und Pollensammlern.
Eine Reise in die faszinierende Welt der Wildbienen“

Der Alleenverein pflegt seit längerem das Trockenrasenbiotop „Hohe Egert“, für das er auch die Patenschaft übernommen hat. Man ist dabei, verschiedene Pflegemaß-nahmen auszuprobieren um zu beobachten, wie Flora und Fauna darauf reagieren. Hierbei ist Expertenrat sehr gefragt.
Da das Thema rund um die Bienen sehr aktuell geworden ist, freuen wir uns, zu einem Vortrag von Herrn Dr. Paul Westrich alle Interessierten einladen zu dürfen.
Dr. Paul Westrich, der seit über 40 Jahren die heimischen Wildbienen erforscht und außer zahlreichen wissenschaftlichen Beiträgen auch zwei reich bebilderte Bücher veröffentlicht hat, gibt einen Einblick in die faszinierende Vielfalt der Formen, Farben und Lebensweisen dieser Hautflügler. Anhand besonders anschaulicher Beispiele werden Verhalten, Nistweisen und Baumaterialien dargestellt. Unersetzlich im Leben der Wildbienen sind Blüten, ohne deren Pollen keine Biene für Nachkommen sorgen kann. Die vielfältigen Abhängigkeiten zwischen Bienen und Blüten bilden deshalb einen weiteren Schwerpunkt des Vortrages. Brillante Farbfotos und eindrucksvolle Filmsequenzen sollen für diese Insekten begeistern und nicht zuletzt motivieren, sich für einen nachhaltigen Schutz dieser unverzichtbaren und vielfach bedrohten Bestäuber von Wild- und Nutzpflanzen einzusetzen.
Der Vortrag findet am Donnerstag, dem 27.10.2016 um 20:00 Uhr im Wendelsheimer Sportheim statt.
Da eine Bewirtung während des Vortrages störend wäre, bitten wir aus Rücksichtnahme auf den Referenten entweder vor oder nach seinem Beitrag zu speisen.

Der Vorstand

Pflegeeinsatz auf dem Trockenrasenbiotop am 20.08.2016

Bei einer Planungsbesprechung im Juli hatte sich die Mehrheit der Mitglieder für eine weitere Mähaktion, wie im letzten Jahr, auf dem Gebiet entschieden. Man hatte beschlossen, nur einen Teil des Geländes zu mähen und den Rest ohne Ziegenbeweidung zu belassen, um zu sehen, ob sich Unterschiede bei der weiteren Fortentwicklung der Flora und Fauna  zeigen.
Für Samstag, den 20.08.2016 war der Arbeitseinsatz geplant. Bereits am Freitag wurde mit großem Einsatz ein Teil der Fläche von einigen Mitgliedern mit Balkenmäher und Motorsense gemäht. Am nächsten Tag erfolgte dann das Abrechen und Austragen des Schnittgutes. Der Grasschnitt wurde entlang des oberen Feldweges aufgehäuft. Ursprünglich war angedacht, das Schnittgut zu verbrennen, was nicht möglich war, da das Gras zu feucht und die ausgetragene Menge zu groß war. Durch die gute Zusammenarbeit mit Herrn Weindel und Herrn Fuhrer konnte der Grasschnitt kurzfristig mit dem Ladewagen abgeholt werden. Beiden Herren gilt unser besonderer Dank.
Der schweißtreibende Pflegeeinsatz endete nachmittags gegen 16:00 Uhr.
Allen Helferinnen und Helfern herzlichen Dank für Ihre aktive Mithilfe

Der Vorstand

 

Mäh- und Pflegeaktion Richtung Wurmlingen am 18. Juni 2016

Glücklich gelaufen…

Schon einmal musste der Arbeitseinsatz bei den Wiesen an der Pferdekoppel von
Herrn Weindel wegen Dauerregens abgesagt werden. Doch diesmal klappte es! Trotz ungünstiger, weiterer Regenvorhersagen konnte die Aktion bei trockenem Wetter - ja - teilweise sogar Sonnenschein (!) durchgeführt werden.
Mit Balkenmäher und Sense wurde das hochstehende Gras abgemäht und anschließend so zusammengerecht, dass es von Herrn Fuhrer, um dessen Mithilfe sich Herr Weindel bemüht hatte, mit dem Ladehänger aufgenommen und zur Viehfütterung verwertet werden konnte.
Nach einer kleinen Vesperpause machten sich noch einige Helferinnen und Helfer daran die Baumscheiben der jungen Bäume Richtung Wurmlingen aufzuhacken und mit Dünger zu versehen.

Der Vorstand bedankt sich bei allen Helfern und Helferinnen ganz herzlich.

 

 

Baum am Kindergarten St. Katharina gepflanzt am 26. April 2016

Der Alleenverein spendete vergangene Woche dem Kindergarten eine japanische Zelkova. Der Walnussbaum, der an dieser Stelle gestanden hatte, musste schon vor einiger Zeit wegen Pilzbefalls gefällt werden. Und so galt es eine Baumart zu finden, die diese ungünstigen Standortbedingungen verträgt.
Die Zelkova gehört zur Familie der Ulmengewächse, und ist eine natürlich vorkommende Art in Ostasien. Mittlerweile hat sie sich auch in Europa sehr gut bewährt. In Japan wird sie als Park- oder Straßenbaum angepflanzt. Sie ist
zäh und zeigt eine auffällige gelb- bis orange braune Herbstfärbung. Ihre Krone wird breit bis ausladend und spendet im Sommer den nötigen Schatten.
Nachdem das Pflanzloch schon einige Tage zuvor ausgehoben worden war, wurde es mit frischer Erde und Dünger angereichert, der Baum eingesetzt, Erde angefüllt, Pfosten eingerammt und der Stamm festgebunden.
Leider herrschte während der Pflanzung Kälte und Dauerregen, sodass die Kindergartenkinder und Erzieherinnen der Aktion nur aus einiger Entfernung, unter einem Vordach stehend, zuschauen konnten. Damit der Baum gut anwächst sangen die Kinder ihm ein Lied. Und da ein frisch gepflanzter Baum zur weiteren, guten Entwicklung bei Trockenheit Wasser benötigt, versprachen die Kinder, diese Aufgabe zu übernehmen.

 

Der Vorstand

 

 

 

 

 

Heckenpflege am Aischbach am Samstag, 27. Februar 2016

Was im vergangenen Jahr bereits geplant war, konnte am letzten Samstag endlich realisiert werden. Bereits morgens um 8:00 Uhr machte sich der erste Arbeitstrupp daran, die vom Landratsamt als Biotop ausgewiesene Hecke am Aischbach auf den Stock zu setzen. Eine Maßnahme, die man etwa alle 10 Jahre angeht, um das völlige Verwildern und Verfilzen zu unterbinden. Dabei wird maximal 1/3 der gesamten Hecke auf den Stock gesetzt und im Abstand von jeweils 2 Jahren folgen die weiteren Abschnitte.


Mit 3 Motorsägen arbeitete man sich Stück für Stück voran, dabei ließ man die in der Hecke befindlichen Bäume (Walnuss und Zwetschgen) stehen. 5 Helfer trugen das Gehölz aus, was gleich im Anschluss mit Hilfe eines mobilen Häckslers zerkleinert wurde. Das Häckselgut konnte am selben Tag noch abgefahren werden.


Der Arbeitseinsatz wurde von bestem Wetter begleitet. Dabei war es sehr günstig, dass der Boden morgens noch gefroren war. So konnten wir unserem Bestreben gerecht werden die Pflegeaktion möglichst flurschonend durchzuführen.

 

Der Vorstand

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© Harald Klehr und Horst Diehl